Hex Hex! Bibi Blocksberg ist zurück! Und das nicht nur turbulent, sondern sogar erfrischend anders …
Ins Museum… echt jetzt?
Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg (NALA) hat die Anmeldung mal wieder verpennt.
Während Marita (FIA) bei der Polizei ermitteln darf und Florian (Aithonas Avgoustakis) mit Kultreporterin Karla Kolumna (Palina Rojinski) auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl laaaaangweiligste Ort der Welt.
Doch plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani (Nilam Farooq) gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Und Bibi begibt sich gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marita auf eine Zeitreise, welche die Beiden so schnell nicht mehr vergessen werden…
Einfach anders!
Nach BIBI BLOCKSBERG – DAS GROSSE HEXENTREFFEN präsentiert uns Gregor Schnitzler (u.a. DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE) nun ein weiteres Abenteuer mit Bibi Blocksberg und ihren Freundinnen. Und beweist abermals, dass er genau der richtige Regisseur für Filme aus diesem Genre ist. Denn der Film kommt nicht nur frisch modernisiert daher, sondern auch flott und dramaturgisch ausgewogen.
Drehbuchautorin Bettina Börgerding hat es zudem abermals geschafft, Dialoge zu schreiben, die nicht nur kindgerecht sind, sondern auch zu den jungen Darsteller:innen passen. Bei denen diese nicht, wie in anderen Filmen aus diesem Genre, ihre Handlungen ständig erklären müssen.
Und was darf bei einem modernen Kinderfilm natürlich keinesfalls fehlen? Richtig! Musikalische Einlagen. Welche nicht nur perfekt arrangiert und choreografiert, sondern von Schnitzler wohldosiert eingestreut werden.
Aber auch visuell kann sich das neue Abenteuer sehen lassen. Denn die Effekte im Film müssen sich nicht vor Hollywood verstecken. Weshalb der Film seinen Platz im Kino wohlverdient hat, sowie jeder Altersgruppe ein echtes Fantasyerlebnis beschert.
Perfekter Cast!
Bibi Blocksberg wird dabei, wie in der ersten Verfilmung, von Newcomerin NALA verkörpert. Ein wahrer Glücksgriff. Denn der Shootingstar überzeugt durch sein aufgewecktes Temperament. Und trägt somit nicht nur als Titelheldin den Film, sondern spielt sogar die erwachsenen Darsteller:innen an die Wand.
Welche deshalb aber keinesfalls uninteressanter sind. Im neuesten Leinwandabenteuer der beliebten Hexe dürfen wir uns nämlich auf Rosalie Thomass als Barbara Blocksberg, Friedrich Mücke als Bernhard Blocksberg, Palina Rojinski als Karla Kolumna, Nilam Farouq, sowie Fritzi Haberland als Beatrix bzw. Mathilde von Molch freuen. Haberland schafft dabei die besondere Gradwanderung, zwar einen bösen Charakter äußerst diabolisch, aber dennoch im Hinblick auf eine junge Zielgruppe angepasst zu verkörpern.
Bibis Freund:innen im hier und der Vergangenheit werden von Philomena Amari (Flauipaui), Carla Demmin (Schubia), Carmen Diego (Fritzi von Klunkerburg) gespielt. Und das natürlich genauso erfrischend wie im ersten Teil.
Fazit
Regisseur Greogor Schnitzler hat hier einen Film geschaffen, der nicht nur die kleinen Zuschauer:innen in den Bann zieht. Sondern aufgrund der richtigen Mischung aus Magie, Abenteuer, Musik und den ausgewogenen Dialogen auch erwachsenen Fans eine unvergessliche Zeitreise in die Jugend beschert.
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Regie:
Drehbuch:
Besetzung:
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Gregor Schnitzler
Bettina Börgerding
Nala, Fia, Carla Demmin
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